Anton Kalteyer

Zur Person
Pfarrer Anton Kalteyer (85) im Gespräch zuhause, Bruder-Konrad-Stift, Mainz

Der rote Faden – Leben aus Gottes Wort

87 Jahre – ein langes Leben! 63 Jahre davon bin ich Priester. Nicht immer war es leicht. Freude und Dankbarkeit überwiegen aber eindeutig. Wie das Volk Israel im Rückblick auf seine wechselvolle Geschichte mit Gott einen roten Faden erkennt, so auch ich auf meinem Weg: Gott hat mich geführt!

Mit 16 Jahren zum Kriegsdienst herangezogen, gefangengenommen und in ein Lager südlich von Paris gebracht, war mir mein Glaube während dieser Zeit Stütze und Halt. Gerade im Gefangenenlager habe ich regelmäßig in den Evangelien gelesen und mit Gefährten über Gottes Wort gesprochen – das sollte ein Leben lang so bleiben. Ich hatte Glück und durfte in das sogenannte „Stacheldrahtlager“ von Chartres wechseln, ein Lager für gefangengenommene Theologiestudenten – eine einzigartige Erfahrung, die mich ein Leben lang prägen sollte. Später in meinem Dienst erlebte ich wieder eine gute Fügung: im Raum Rüsselsheim konnte ich mit der geistlichen Gemeinschaft „Priester des Prado“ zusammenleben und –arbeiten. Das Wort Gottes und den konkreten Alltag miteinander teilen, das war unser Fundament. Ohne die Gemeinschaft hätte ich nicht so fruchtbar wirken können. Auch heute im Seniorenheim treffe ich mich immer noch regelmäßig mit Menschen zum Bibelgespräch. Der rote Faden in meinem Leben? Christus im Evangelium, in der Eucharistie und in der Gemeinschaft! Keiner kann allein glauben – das ist meine Überzeugung und trägt mich bis heute.

Pfarrer Anton Kalteyer, Mainz

 

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