Christoph Zell

Zur Person
Pfarrer Christoph Zell | Mainz-Finthen | In bin dankbar mit vielen Menschen in- und außerhalb der Kirche unterwegs zu sein.

nah dran – ins Gespräch kommen – dem Leben begegnen

Schon als Jugendlicher war mir der Sport, v.a. das Laufen und Radfahren, sehr wichtig. Das zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch mein Leben. Sport ist mir ein wichtiger Ausgleich in der Pfarreiarbeit. Sich bewegen und bewegt sein gehören für mich zusammen. So war die Auswahl meines Primizspruches aus dem Hebräerbrief (Hebr 12, 1. 2.) naheliegend: ‚Laßt uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist und auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender unseres Glaubens‘. Er ist für mich auch heute noch stimmig.

Als Priester möchte ich gemeinsam mit den Menschen unterwegs sein auf dem Weg des Glaubens. Ziel und Ausrichtung von allem ist Jesus. Das erlebe ich in der Feier der Liturgie. Bei der Spendung der Sakramente, aber auch im Gespräch mit den Menschen in Freud und Leid darf ich das erfahren. Ich bin oft bewegt und berührt davon, wie Menschen ihren Weg gehen in Treue zur Kirche und aus Kraft des Glaubens. Dabei bin ich so oft selbst der Beschenkte. Ich bin nicht nur der Gebende. Das Zeugnis der Menschen bereichert und bestärkt mich auf meinem Weg in der Nachfolge Christi.

Als drittes von 5 Kindern wurde ich 1960 in Bingen / Rh. geboren und bin in Bingen-Büdesheim aufgewachsen. Der ‚zarte‘ Anfang meines Berufungsweges lag in meiner Heimatpfarrei, vor allem in der Gemeinschaft der Ministranten. Aber auch die Priester in der Jugendarbeit, die ich erlebte, prägten mich. Nach dem Abitur machte ich zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann (was mir in der heutigen Arbeit als Pfarrer durchaus zugute kommt!). Ich spürte aber dabei, dass ich gerne ‚etwas mit Menschen zu tun haben‘ wollte und mir die Bezeugung der frohen Botschaft von der Liebe Gottes wichtig war. Deshalb begann ich in Mainz mit dem Studium der Theologie. Im Priesterseminar erlebte ich eine gute Zeit der Bestätigung auf diesem Weg.

Prägend war für mich ein ökumenisches Studienjahr in Jerusalem. Ich erlebte das Heilige Land mit der religiösen Vielfalt der Juden, Christen und Muslimen. In diesem Jahr hatte ich die Möglichkeit, intensiv die ostkirchlichen und die benediktinischen Traditionen kennenzulernen. Ich konnte die Wüste erfahren. Dieses Erlebnis hat mich tief beeindruckt.

Vor mittlerweile 28 Jahren wurde ich im Mainzer Dom zum Diakon und ein halbes Jahr später zum Priester geweiht. Zunächst war ich Kaplan in Bad Nauheim und Pfungstadt. Dann war ich in der Jugendseelsorge in Mainz tätig und wurde anschließend Pfarrer in Osthofen, Bechtheim und Rheindürkheim mit vielen guten, schönen und für mein Leben wichtigen Erinnerungen und Erfahrungen.

Seit fast 11 Jahren bin ich nun Pfarrer in Mainz-Finthen und bin dankbar mit vielen Menschen in- und außerhalb der Kirche unterwegs zu sein, mit Ausdauer und im Blick auf Jesus, den Urheber und Vollender unseres Glaubens, der uns als Auferstandener aber auch immer schon entgegenkommt und begleitet.

Pfarrer Christoph Zell | Mainz-Finthen

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