Markus Metzler

Zur Person
Kaplan Markus Metzler, 37 
Pfarrei Liebfrauen Darmstadt 
Aufnahme bei der Wallfahrt zur Liebfrauenheide mit Ministranten 
der Pfarrei St. Nikolaus - Klein-Krotzenburg 

Gemeinsam Unterwegssein zu Gott Vom Weg zu sprechen ist heute modern. Immer wieder müssen wir uns entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen, um an ein bestimmtes Ziel zu kommen. Als Jugendlicher stellte ich mir irgendwann einmal die Frage, woher wir Menschen kommen und wohin wir gehen, konkreter: woher komme ich und wohin wird mein Lebensweg mich führen. Ich war auf der Suche nach einer Antwort. Mit 14 Jahren fing ich an in meiner Heimatgemeinde die Orgel zu spielen. So kam ich immer wieder mit dem Evangelium in Kontakt. Ich spürte: Da muss was dran sein! Da finde ich die Antworten auf meine Fragen. Gerade die Worte Jesu: „Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben“ aus dem Johannesevangelium haben mich fasziniert. Und dann waren da noch viele Menschen, die mir auf meinen persönlichen Weg gestellt wurden: Pfarrer, Mönche vom Kloster Jakobsberg und Gemeindereferentinnen, die mir voller Begeisterung und Freude von ihrem Glauben erzählt haben. So wuchs in mir immer mehr die Sehnsucht nach Gott. Und es gab Momente in meinem Leben in denen ich gespürt habe: Gott ist da! Wenn ich mein bisheriges Leben betrachte, kann ich sagen, dass Gott mir an bestimmten Wegkreuzungen den Weg gezeigt hat, den ich gehen soll. So spürte ich nach meinem Zivildienst im Kloster Jakobsberg, dass ich nicht mehr als Verwaltungsfachangestellter arbeiten kann, sondern dass Gott mit mir etwas anderes vorhat. Immer mehr habe ich mich mit dem Gedanken auseinandergesetzt Priester zu werden. Ich holte mein Abitur nach, fing an Theologie zu studieren und zog ins Priesterseminar ein. In den Jahren des Studiums konnte die Entscheidung reifen und ich durfte immer mehr feststellen, dass es die richtige Entscheidung war – bis heute! Und ich glaube fest daran, dass die Worte Jesu „Ich bin der Weg“ all das zusammenfassen, was er unter dem Einsatz seiner ganzen Person verkörpert und seinen Jüngern vermittelt hat. Jesus ist für mich derjenige, der die Geschichte der ganzen Menschheit bewegt, weil für mich diese Geschichte eine Geschichte des Unterwegsseins zum Vater ist, ob wir es wissen oder nicht. Und das schöne daran ist, dass wir auf diesem Weg nicht alleine sind, sondern dass uns Jesus begleitet. Er geht als Weggefährte mit. Das durfte ich immer wieder erfahren. Und genau davon will ich den Menschen erzählen und mit ihnen gemeinsam auf dem Weg sein zu Gott.

Kaplan Markus Metzler, Darmstadt

 

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